Archiv für März 2008

und so lebten wir…

März 31, 2008

Nach den erholsamen Tagen auf der Ilha do Mel sitze ich jetzt in Paranaguá neben einem herrlich blinkenden Computer (der Startknopf wechselt seine Farbe von Blau ueber Violett bis Rot, dazwischen gibt´s etwas Gruen und der Blinkrhythmus wechselt ebenfalls). Im Hintergrund pfeift ein eingesperrter Vogel und verbreitet so auch mitten in dieser (nicht sehr grossen) Stadt, wo man fuer ca. 3.30 CHF ein junges Kueken kaufen kann, ein natuerliches Ambiente. Weiter telefonieren zwei Franzoesinnen, was mich an Genf erinnert. Eigentlich warten wir nur auf den Bus von São Paulo, der uns nach Florianópolis bringen wird, hier aber erst um 16.00 Uhr faehrt. Die Zeit bis dahin verbringen wir nun halt mit dem Schreiben interessanter Sachen und mit Essen.

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Capela São Francisco da Assis

März 29, 2008

Einige Stunden sind vergangen, schoene Stunden. Nach einer erstaunlich geruhsamen Busfahrt durch Stadt- und Landdschungel sind wir in Curitiba angekommen. Mit den eigenen Fuessen und dem lokalen Touristenbus erkundigten wir die Stadt. Eine sehr gruene Stadt, mit einer sichtlich hohen Lebensqualitaet (z.B. rund 50 m² Parkflaeche pro Einwohner und dies bei ueber 1.5 Millionen). Wir genossen die Zeit, vor allem die (unseren ersten Erfahrungen gemaess) sehr ueppigen brasilianischen Gerichte, an welchen man sich mehr als nur satt essen kann.

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Tudo bem?

März 24, 2008

Nach einer kurzen Tagesreise mit Stopps in drei zu purem Konsumismus aufrufenden Flughaefen dieser Welt sind wir gluecklich und zufrieden, mit vollen Maegen und entspannter Seele in einem Hostel in der Wirtschaftsmetropole Suedamerikas angekommen. Als Oekonom fuelht man sich da natuerlich gleich zu Hause. Morgen werden wir dann die ersten Geschaefte mit den Einheimischen abschliessen: Uebernahmen, finanzielle Unterstuetzungen und sonstige Entwicklungshilfe.

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Bald fliegt das Flugzeug

März 22, 2008

Und nun dies:

Kurz vor dem Abflug in das Land der Bäume, des Wassers und der Mücken ennet dem Atlantik lese ich folgende freundliche Empfangsmeldung:

„In der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro hat sich in den vergangenen Tagen eine Dengue-Epidemie dramatisch ausgebreitet. Zuletzt seien mehr als 2000 neue Krankheitsfälle pro Tag registriert worden, teilten die Gesundheitsbehörden mit.

Seit Januar habe die von Mücken übertragenen Viruserkrankung allein in der Stadt selber 29 Menschenleben gefordert. Im Bundesstaat Rio seien insgesamt 47 Todesopfer gezählt worden, hiess es.“ quelle

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Guten Tag!

März 10, 2008

Die ersten Worte für die Welt. Ein Goldfisch beginnt zu schreiben.

Primär aufgrund einer persönlichen Lagebeurteilung. Der Einfachheit halber. Für alle Betroffenen. Wegen seiner Abwesenheit. Eine lange Abwesenheit – zumindest gemäss gewissen Personen.

Vielleicht verselbständigt sich das Ganze von alleine. Vielleicht zieht sich das hier weiter bis in die ferne Zukunft. Vielleicht ist es aber auch nur von kurzer Dauer.