Capela São Francisco da Assis

By goldfischmichael

Einige Stunden sind vergangen, schoene Stunden. Nach einer erstaunlich geruhsamen Busfahrt durch Stadt- und Landdschungel sind wir in Curitiba angekommen. Mit den eigenen Fuessen und dem lokalen Touristenbus erkundigten wir die Stadt. Eine sehr gruene Stadt, mit einer sichtlich hohen Lebensqualitaet (z.B. rund 50 m² Parkflaeche pro Einwohner und dies bei ueber 1.5 Millionen). Wir genossen die Zeit, vor allem die (unseren ersten Erfahrungen gemaess) sehr ueppigen brasilianischen Gerichte, an welchen man sich mehr als nur satt essen kann.

Momentan stehe ich vor dem Bildschirm auf einer Insel im Atlantik, zwar nicht allzu weit von der Kueste entfernt, aber doch im Meer. Keine Autos, keine Strassen, viel Natur und einige lustige Begebenheiten, so z.B. diese kleine Huette mit zwei Computern und Internetverbindung. Oder meine liebe Begleiterin im Rock. Oder einige durch das Doerfchen fliessende Abwasserfluesschen, die sich, natuerlich mitten am Strand, ins Meer ergiessen. Oder einige umherstreunende Hunde, die sicherlich nicht zum urspruenglichen Inventar der Insel gehoerten. Oder eben ein mit Kreuz versehener und von uns bestiegener Huegel mit Rundsicht und der wunderbaren Inschrift, die den Titel fuer diesen Bericht liefert.

Jedenfalls ist diese kleine friedliche Welt unweit von Paranaguá wie geschaffen, um laenger zu verweilen. So malten wir beim Nachtessen am Strand, mit den stetigen Wellen als betoerende Hintergrundmusik und der herrlichen Sicht uebers Meer, folgendes Bild: hier bleiben, heiraten, Kinder kriegen (also nicht ich…) und das Leben geniessen…

Jetzt gehen wir erstmal zurueck an den Strand fuers Nachtessen, mehr gibt´s spaeter, zum Beispiel zur lustigen Zugfahrt von Curitiba nach Morretes.

Und ja, die Durchschnittstemperatur der letzten Tage war wohl gut und gern 20 Grad. Und tudo bem wuerde auf Franzoesisch uebersetzt wohl so etwas wie tout vas bien heissen und kann bei dieser Gelegenheit mit Ausrufezeichen geschrieben werden:

tudo bem!

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