Archiv für April 2008

…und zum Schluss noch dies…

April 30, 2008

Brasília, DF: Ein Tauber verkauft uns im bereit stehenden Bus nach Salvador den heiligen Sankt Anton fuer einen Real. Es handelt sich hier um eine klare Win-Win-Situation. Wir sind das kleine laestige Muenz los und auf der Fahrt wird uns nichts passieren und der Taube kann sich damit etwas kaufen. Pures Glueck!

 

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Brasília, ein Nachruf

April 28, 2008

Wie ein notgelandetes Flugzeug, das gerade noch vor dem Eintauchen in den See halten konnte, liegst Du da. Vom Cockpit aus erstrecken sich weite gruene Flaechen bis hin zu eben diesem Ufer und erst auf der anderen Seite hat es wieder Haeuser. Auch in Dir drinnen hat es im Rumpf keine Menschen, was doch ein Unterschied ist zu herkoemmlichen Flugzeugen. Bei Dir befinden sich die Leute in den Fluegeln und dort, so glaubt man zumindest nach einem kurzen Besuch, lohnt es sich tatsaechlich zu leben.

 

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einige Notizen

April 24, 2008

Es gibt noch Menschen, denen man vertrauen kann, auch in Brasilien (oder besser: gerade in Brasilien) . Gewissen Unkenrufen zum Trotz ist es hier icht gefaehrlich, zumindest nicht so gefaehrlich wie das Klischee es besagt. So haben denn die Brasilianer durchaus Vertrauen in ihre Mitmenschen: Gepaeck wird auch mal unbeaufsichtigt stehengelassen, bei Halten waehrend Busfahrten besteht beim Verlassen des Busses keine Sorge, um das zurueckgelassene Handgepaeck und in lokalen Busen haelt nicht jeder mit beiden Haenden seine Wertsachen fest. Und folgendes Beispiel zeigt, dass sich Vertrauen auch gegenueber Reisenden manifestiert:

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La explotacion sexual comercial infantil es un delito.

April 17, 2008

Zuerst kaufen wir fuer 8 Pesos zwei Busbillete auf Papier. Eines duerfen wir bei der Hinfahrt, eines bei der Rueckfahrt beim Einsteigen dem Chauffeur ueberreichen. Als Dank erhalten wir dann von ihm ein neues kleineres Ticket. Und natuerlich haben wir uns schon gefragt, was der Sinn sein soll von dieser Tauschaktion.

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Gebana

April 11, 2008

Wieso sind wir eigentlich in diesem kleinen Ort namens Capanema gelandet?

Bei einer Fläche Brasiliens von ungefähr 8.5 Millionen Quadratkilometern (ca. 190 mal die Fläche der Schweiz) braucht es dafür schon etwas Glück. In unserem Fall war es so eine Art Vorbestimmung, bestehen doch zwischen Düsä und Adrian sogenannte familiäre Verbindungen. Diese waren mitunter dafür verantwortlich, dass wir überhaupt auf dieses Land aufmerksam wurden.

Und wenn wir nun schon mal hier sind, kann ich auch einige Zeilen über die Gebana verlieren, jenes Unternehmen, das der Grund dafür ist, dass wir in diesem Ort gelandet sind, da es momentaner Arbeitsplatz für Adrian und seine Frau ist.

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le brésil en français

April 10, 2008

après avoir appris qu’il y ait aussi des romands qui s’intéressent à ces lignes, je veux bien essayer de créer quelques unes en français pour qu’eux puissent – pour une fois – laisser à côté le dictionnaire. eh alors, ces lignes sont pour vous…

et c’est bien clair que les suisses allemands avec leur français appris à l’école puissent aussi bien suivre ces lignes et aussi – je crois bien – les comprendre. ça ne devrait pas être trop difficile, quoi!

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Strassenzauber

April 9, 2008

Dieses Mal haben wir uns genau an die angekündigten Pläne gehalten: Nachdem uns die Zeit weitergedrängt hat, sind wir über die deutsche Kolonialstadt Blumenau (mit eigener Brauerei nach deutschem Reinheitsgesetz und etwelchen weiteren beobachtbaren Eigenheiten aus unserem lieben und grossen Nachbarland) zurück nach Curitiba gefahren, wo wir auf Adrian, seines Zeichen oberster Führer von Gebana und Cousin von Düsä D. Wenk, und Cesar, seines Zeichen oberster Führer von Gebana Brasil, gestossen sind. Nach dem Empfang dürfen wir einmal mehr ein ausgiebiges brasilianisches Essen über uns ergehen lassen, um für die lange Autofahrt nach Hause gut gerüstet zu sein.

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amarelarm

April 3, 2008

Folgendes erreignete sich nur ganz kurz nach dem letzten Eintrag, ja man kann sogar sagen, dass sich die Geschichte schon waehrend des Schreibens entwickelte. Ich schrieb dazumal friedlich und gemuetlich an den letzten Zeilen und meine liebe Reisebegleiterin suchte sich sorgsam alle noetigen Zutaten fuer den nachfolgenden Stress zusammen.

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