Süffisantes hat sich kürzlich ganz in der Nähe zugespielt:
Archiv für die Kategorie ‘Heimgeschichten’
Von Tieren
Dezember 12, 2008Was wäre wenn…
Oktober 7, 2008…oder ein erfolgloser Wettbewerbsbeitrag:
Jeden Tag, jeden Moment an jedem Tag das gleiche Bild: Zugkompositionen, die mit mehr oder weniger Menschen gefüllt sind, fahren pünktlich ab und schlängeln sich über einen vorbestimmten Weg, um zur vorbestimmten Zeit am vorbestimmten Zielort einzutreffen. Auch Sie haben schon einmal einen Zug benützt, für den Weg zur Arbeit oder für einen Familienausflug – oder einfach um in Richtung Süden zu fliehen. Auch Sie waren fest davon überzeugt, sich auf den Fahrplan verlassen zu können.
Sommer…Teil 2?
August 8, 2008Eigentlich wäre es ja schön, an dieser Stelle über die Beziehungen zwischen der Schweiz und Libyen zu berichten. Aber so heftig der Auftakt dieses Sommertheaters auch war, so schnell war es – zumindest für die Medien und die sich über diese Kanäle informierende Bevölkerung – wieder vorüber. Die Erdölpreise sind zwar hoch, doch hat dies andere Gründe als der angedrohte Handelsboykott. Und so muss ich feststellen, dass wir uns wieder ernsthafteren Angelegenheiten widmen können.
Sommer…
Juli 26, 2008Endlich kann das schweizerische Sommertheater mit dem Armeechef in der Hauptrolle und seinem vorgesetzten Bundesrat in einer wichtigen Nebenrolle ad acta gelegt werden. Die Vorhänge sollen nun endlich gezogen werden, der Hauptdarsteller wird abtreten und der produzierte Rauch wird bald verzogen sein.
du schönes Land!
Mai 29, 2008Man geniesst die etwas milderen Temperaturen, die einen endlich erahnen lassen, dass der Sommer wohl doch etwas näher gerückt ist. Zwar sind die Wolken von unglaublicher Persistenz, doch immerhin regnet es nicht die ganze Zeit und immerhin kann man wieder kurze Hosen tragen und immerhin… Was gibt es bei solch verheissungsvollen Voraussetzungen schöneres als mit dem Zug durch die Schweiz zu rattern und mit dem Schiff über das Wasser zu gleiten?
Zudem durfte ich gestern etwas in Empfang nehmen, das für einige Mitmenschen von unglaublicher Bedeutung zu sein scheint – Papier. Zugegeben, nicht einfach leere Bögen sondern speziell bedruckte Dokumente. Dort steht dann in Kombination mit dem eigenen Namen irgendeine tolle Errungenschaft drauf, auf die es sich gebietet, stolz zu sein. Und glücklich? Vielleicht.
wieder in der Schweiz
Mai 17, 2008Nun denn, ich werde wohl etwas weiter schreiben und berichten, auch hier aus der Schweiz. So geht es jetzt erst einmal darum, diesen unheimlichen Kulturschock zu verdauen. Dank der Technik sind wir heute ja fähig zumindest physisch in kürzester Zeit extremste Distanzen zu überwinden. Ob wir hingegen als Persönlichkeiten schon so weit sind, dies ohne Schwierigkeiten hinter uns zu bringen, wage ich zu bezweifeln. Für mich war es zumindest gedanklich mühsam wieder in der kleinen, engen, sauberen, gepflegten und gehegten und durchorganisierten und verplanten Schweiz meinen Platz einzunehmen. Es ist das erste Mal, dass mir die pingelige Sauberkeit und die (vielleicht auch mentale) Kleinkarriertheit in diesem Lande störend ins Auge sticht. Irgendwie fühlte ich mich im grossen Brasilien freier und weniger eingezäunt.